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Tyrannei des den Protestantismus in grausamster Weise bekämpfenden Herzogs Alba zurückgezogen hatte. Er hat dort den dahin geflüchteten Protestanten namhafte Stiftungen gemacht. Auch in Emden hat er wiederholt gewohnt. Im Jahre vor seinem Tode machte er in Delft sein Testament, in dem er den Wunsch ausgesprochen, nach seinem Tode in der "Nieuwezijds Kerk" in Amsterdam begraben zu werden. Johann war vermählt mit Jenne van Achterhoudt, Tochter von Pieter Achterhoudt und Catharina Morelle in Antwerpen. |
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Biographische Daten über die Personen, die im Stammbaum mit Nummern versehen sind. Nach dem von dem Genealogen Jean le Carpentier und dem Jesuiten Pater Guillaume le Vaillant in den Jahren 1667 – 1736 aufgestellten Geschlechtsregister und den Genealogien dieser, ergänzt und geändert nach der neusten Forschungen von Georg Balduin von Marées, Leipzig 1937 und alte Geschlechtskunde, Leipzig 1938. |
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9. Abraham war ebenfalls in Antwerpen ansässig und dort verheiratet mit Maria Gemart. Auch er verzog, wie sein Vater und seine Brüder nach Amsterdam, aber später als diese und verwaltete so lange deren Besitzungen und Vermögen in Antwerpen. Seine Niederlassung in Amsterdam erfolgte um 1600. Maria ist dort gestorben am 16. Februar 1627 und Abraham am 12, November 1631. Wie sein Vater hat auch er viel getan für die aus den wallonischen Niederlanden ihres Glaubens wegen Geflüchteten. U.a. errichtete er die "Brabanter Stiftung" auch "Fransch College" genannt, aus welcher unbemittelte Studierende unterstützt wurden. |






























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geboren (es gibt verschiedene Angaben, auch dass er Zwillingsbruder von Susanna (57) war). 1674 in Hoorn verheiratet mit Margarethe Hoogwoudt (oder verheiratet mit n.n. Hegermann). |
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48. Samuel zwischen 1605 und 1613 in Wesel geboren, Stand im Dienst seines Verwandten Louis de Geer, eines bestens bekannten niederländischem Industriellen, in dessen Eisenbergwerken in Gimo in Schweden. Er starb daselbst am 2. Februar 1640 und ist unter einem Grabstein beerdigt, auf dem das Wappen mit der Meernymphe abgebildet ist. |
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der "Brabanter Stiftung". Er starb 1655 in Amsterdam. Alle begraben in der Nieuwezijdse-Kapel. 8 Kinder. |
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1660. Johann starb 1626 in Groningen. 6 Kinder. |
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? 19. Jean Desmares, 1559 – 1604, chevalier (Ritter). Erst mit Marie Prudhomme verheiratet, dann mit Catherine de Helicourt. |
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aufgenommen worden. Seit 1719 schrieb er sich de Marées und führte, bewiesen durch sein eigenes Petschaft, das alte Wappen mit Neptun und Meernymphe. Aus seiner Ehe mit Elisabeth sind 10 Kinder entsprossen. Abraham ist am 4 August 1760 in Dessau gestorben. |
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Dezember 1717 in Dessau geboren studierte 1735 – 1737 Theologie in Heidelberg, Groningen, Utrecht und Leiden, promoviert zum Dr. Theologie, 1741 Probst in Wörlitz, 1746 Archdiakonus in Dessau, 1760 Hof- und Schlossprediger, Superintendent und Konsistorialrat. 1785 weihte er die neue Schlosskirche ein und feierte 1791 sein 50-jägige Amtsjubiläum. Er war zweimal verheiratet. Das erste Mal mit Eleonore Friederike Friedel am 26. Februar 1723 geboren und am 6. Februar 1752 gestorben. Das zweite Mal heiratete er am 19. Juni 1753 in Dessau Eleonore Agnes Maria Harsleben, Tochter eines Fürstlichen Kammer-Rats, am 5. Oktober 1734 geboren und am 5. Dezember 1794 gestorben. Simon war ein sehr streitbarer orthodoxer Schriftsteller neben seinen Ämtern als Hof- und Schlossprediger, Superintendent und Konsistorialrat in Dessau. In Schmidts Anhaltischem Dichterlexikon sind 17 seiner Schriften aufgeführt, Darunter verschiedene, die auch in fremde Sprachen übersetzt worden sind. Simon hat sich ferner als Dichter betätigt. Er starb am 17. Oktober 1802 und wurde auf dem „neuen“, jetzt wahrscheinlich dem alten, Friedhof beigesetzt. Aus den beiden Ehen sind 23 Kinder entsprossen. |
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Dessau am 4. Oktober 1734 geboren und war mit einer geborenen Bobbe verheiratet. Der Ehe ist ein Sohn entsprossen. Georg war Oberprediger in Sandersleben und ist dort 22. Januar 1787 gestorben. |
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geboren und dort am 4. November 1848 gestorben. Carl hat über 40 Jahre verdienstvoll im Herzoglich Anhaltischen Dienst gestanden und war zuletzt eine Reihe von Jahren Kammer-Präsident. Laut Adelsbrief vom 29. Mai 1826 wurde er in den erblichen Adelsstand des Herzogtums Anhalt erhoben unter ausdrücklicher gleichzeitiger Wiedereinsetzung „in denjenigen adelichen Grad und Stand dessen vor alten Zeiten seine Vorfahren genossen“. |
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101. Carl, am 9. August 1785 in Dessau geboren, war mit Theresina Helena Gebirgke verheiratet. Er war Grossherzoglich Weimarscher Kammerguts-Pächter in Hardisleben bei Weimar und ist am 14. Januar 1839 Gestorben. Aus der Ehe sind 2 Söhne entsprossen. |
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104. Carl Gustav Alexander von M., am 18. Februar 1806 in Dessau geboren, verheiratete sich am 3. Januar 1835 mit Ida Thorspecken, in Dessau am 23. Dezember 1811 geboren und am 9. Juli 1885 in Dessau gestorben. Alexander war Herzoglich Anhaltischer Forstmeister und Kammerherr in Wörlitz bei Dessau und ist am 4. Februar 1871 in Dessau gestorben. Aus der Ehe sind 4 Kinder entsprossen. |
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gestorben. Aus der Ehe entsprossen 2 Kinder. |
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Rom, wo er auf dem deutschen Friedhof an der Pyramide des Cestius begraben wurde. Sein Grab schmückt ein Denkmal von der Hand Arthur Volkmanns, seines treuesten Schülers. Marées überragende Bedeutung als Maler wurde erst lange nach seinem Tode erkannt und anerkannt. Der breiten Öffentlichkeit wurde er zum ersten Male mit einer Anzahl seiner Werke 1906 in der Jahrhundert-Ausstellung in Berlin vorgeführt. 1909 fand eine große Ausstellung seiner Werke statt in Berlin und eine gleiche Ausstellung im Jahre vorher in München. 1910 erschien im Verlage von Pieper & Co in München das reich bebilderte 3bändige Werk des Kunstschriftstellers Julius Meier – Graefe: „Hans von Marées, sein Leben und sein Werk“. Vorher, 1889, hatte sein treuer Freund, Conrad Fiedler, eine zunächst nur in einem beschränkten Kreise beachtete Schrift verfasst und zusammen mit einer Mappe Reproduktionen von Zeichnungen herausgegeben; 1890 war eine Schrift seines Schülers Karl von Pidoll, aber auch nur als Manuskript gedruckt, unter dem Titel „Aus der Werkstatt eines Künstlers“ gefolgt. Nach dem Jahre 1910 ist die Literatur über Hans von Marées sehr umfangsreich geworden. Große Sammlungen seiner Werke befinden sich im Stadtmuseum in Elberfeld, in der National-Galerie in Berlin und in der Neuen Staats-Galerie in München; wohl jedes deutsche Museum von Ruf hat etwas von der Hand Marées, und seine Arbeiten zählen ausnahmelos zum kostbarsten Besitz des Eigentümers. |
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war er Besitzer des Ritterguts Adlig-Althof-Skirbe bei Tilsit; später Reeder und Eigentümer eines Kauffarteischiffes, das im Kriege 1870/71 von den Franzosen gekapert wurde. Karl wurde dann Kgl. Preußischer Oberfischmeister in Memel und starb am 21. November 1887 zu Genslack. |
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119. Carl Georg Emil Balduin von M., geboren zu Kutkehmen am 23. Mai 1841 heiratete Ida Moneta aus Königsberg, daselbst geboren am 24. September 1860 und am 23. Juli 1881 in Genslack bei der Geburt des ersten Kindes gestorben. Georg war Besitzer der Rittergüter Genslack und Oberwalde. Er ist am 10. Dezember 1889 in Königsberg gestorben. |
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erwecken, weshalb die Kunde betr. 112, 122 – 124 und die Folg sehr lückenhaft und für den Zusammenhang störend ist. Aus seiner Ehe sind 2 Kinder entsprossen. |
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Margarethe Helene Rohloff aus Bromberg, dort geboren am 16 Dezember 1874 und in Breslau am 8. Februar 1935 gestorben. Die Ehe wurde 1909 in Halle geschieden. Aus der Ehe ist eine Tochter entsprossen (151). Das zweite Mal heiratete Georg in Halle bzw. Berlin, die Witwe von Walter von M. (136) Friederike , geborene Meyer, die am 21 Februar 1929 gestorben ist. Diese Ehe ist kinderlos geblieben. Georg wohnte in Berlin, Kiel, Halle, Köln, Wiesbaden und Kaub. In Kiel war er bis 1901 Geschäftsführer der Landwirtschaftskammer; in Berlin und Halle bis 1911 Versicherungsdirektor und von 1911 bis 1936 Bergwerksbesitzer in Kaub. Von 1919 bis 1925 war er von der französischen Besatzung aus Wiesbaden und Kaub ausgewiesen und wohnte während der Zeit in München und später in Bad Nauheim, wo er sich politisch gegen die Linksregierung betätigte. In seinen verschiedenen Berufen wirkte er auch als Fachschriftsteller. (Kiel 1901 „Die Leistungsprüfungen der Milchkühe“, Wiesbaden 1915 „Der Deutsche Dachschiefer“, etc.) 1937 verlegte er seinen Wohnsitz nach Leipzig, um in der Nähe seiner Tochter und deren Familie seinen Lebensabend zu beschließen. Er verwandte hier die bei seiner Mitarbeit am Julius Meier-Graefe-Marées-Werk 1906 bis 1910 von ihm gesammelte Nachrichten über die Familien Marées und machte sie in einer Geschlechtskunde mit Geschlechtsregister allen Angehörigen der Familien zugängig. |
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130. Hans Joseph von M., am 24 März 1876 in Berlin geboren, Heiratete 1910 Lucrecia Leighton in Valparaiso in Chile, 24 April 1890 in Santiago geboren. Aus der Ehe sind |
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8 Kinder entsprossen. Hans wanderte 1896 nach Chile aus und wurde dort Offizier in der chilenischen Armee. Nach dem großen Erdbeben in Valparaiso sattelte er beruflich um und wurde ein sehr erfolgreicher Architekt in Valparaiso. 1923 siedelte er nach Santiago über und wurde dort Landes-Straßenbaumeister. |
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1864 in Deutz, am 22. September 1896 verheiratet mit Anna Dorothea Paula von Berge u. Herrndorf, geboren am 22.September 1875 in Hannover (wiederheiratet 1916 mit Curt von Raumer). Friedrich, genannt Fritz, war Kgl Preußischer Landrat in Namslau in Schlesien und Hauptmann der Reserve. Er ist in Namslau gestorben am 14. Juni 1914. Die Ehe war Kinderlos geblieben. |
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Deutschland zurückzukommen und in das Heer eingestellt zu werden. Er fiel als Führer einer Kompagnie am 31 Oktober 1914 bei Vailly in Frankreich. Der Name seiner Frau ist nicht bekannt und die Ehe ist kinderlos gewesen. |
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150. Friedrich Adolf (Fritz), geboren am 11. Mai 1901 in Neustettin, studierte in Königsberg und Greifswald Rechtswissenschaften und ließ sich zunächst in Ratzebuhr (Pommern) als Rechtsanwalt nieder. Vermählt am 5. November 1939, mit Eva Dorotea Herta Saecker aus |
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Ratzebuhr, geboren 31.12.1914 in Ratzebuhr, Pommern, gestorben 18.Oktober 1997 in Bad Dürkheim. Friedrich Adolf wurde von russischen Soldaten am 7.Februar 1945 in Ratzebuhr erschossen. Der Ehe sind 3 Kinder entsprossen. |
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151. Rose Sophia von M., am 20. Juni 1897 in Kiel geboren und am 21 September 1920 in Kaub, bzw. Wiesbaden sich mit dem Diplom-Ingenieur Alfons Maria Gnielinski, geboren am 6. April 1891 in Piasniki in Oberschlesien, verheiratet hat. Aus der Ehe sind die Kinder Rose-Marie, geboren am 13. August 1921 in Wiesbaden, Stefan-Georg , geboren am 13. August 1922 in Kaub und Brigitte, geboren am 11. Juni 1926 in Jena, entsprossen. |
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September 1905 in Charlottenburg-Berlin, heiratete ihren rechten Vetter Dietrich Schmidtke, einen Sohn von 134. |
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Kinder bekannt; es sollen aber mehr gewesen sein. |