
Ohne es zu wissen
habt ihr selbst mich gebeten zu kommen
Aber eigentlich bin ich nicht hier
um euch etwas beizubringen.
Ich bin hier um euch aufzuwecken
zu der Einsicht über die Kenntnisse
die ihr schon habt.
Ihr könnt mich Ambres nennen. Aber wie ich heisse und wer ich bin spielt keine Rolle, wichtig ist nur was ich vermittelse. Vorüber ich spreche ist nichts Neues. Ihr werdet es wiedererkennen, oft ohne zu wissen woher es kommt, so als wenn ihr es schon gewusst hättet. Und ihr seit sicher schon vorher darauf genstossen, aber in anderer Form und mit anderen Einfallswinkeln. Das esoterische Wissen über den Menschen und die Ganzheit ist schon immer vermittelt worden, und wird weiter auf vielen verschiedenen Wegen vermittelt werden, damit es so viele wie möglich in dem sich anbahnenden neuen Zeitalter erreichen kann. Aber die Quelle aus der die verschiedenen Ströme, Flüsse und Bäche fliessen, ist ein und diselbe.
Der Mensch spricht über Mystik. Über das Unbekannte.
Das regt ihn zu neuem Denken an. Aber es ruft auch Nebel und Schleier hervor, und es ist leicht sich in diesem Land der Schatten zu verirren. Der Mensch sieht die Mystik als Gegensatz zum gewöhnlichen Leben - was er Wirklichkeit nennt - und nähert sich ihr unter besonderen Umständen und an speziellen Plätzen, wo Kulte und Riten geschaffen werden. Das an sich Natürliche und Selbstverständliche wird in etwas lockendes und geheimnisvolles verwandelt. Wenn ihr euch dem was ihr geheimnisvoll nennt mit offenem Sinn nähern könntet, würde es euch entgegenkommen und alle Türen zu seinen Geheimnissen öffnen, und nicht wie jetzt eine Quelle sein über welche die Mystik seine wenig erzieherischen Nebelschleier zieht. Alles was geschieht und alles was man hört und sieht hat eine Ursache. Für alles was existiert gibt es eine Erklärung. Alles was ihr empfindet, ahnt oder glaubt zu sehen ist auch ein Teil der Wirklichkeit. Aber befreit euch von der Idee der Mystik.
Es gibt keine Mystik nur Unkenntnis.
So ist es auch mit dem was der Mensch Geistigkeit nennt. Die trennt er auch vom alltäglichen. Er spricht von einem "geistigen Leben" und erfindet auch da Kulte und Zeremonien. Er glaubt dass seine Geistigkeit in besonderen Lokalen vor sich gehen und von besonderen Menschen geleitet werden muss, und fühlt sich denen überlegen die nicht denselben Weg wandern wie er selbst. Geistigkeit wird dann etwas das scheidet und nicht etwas das vereint.
Das Wort Geistigkeit sollte ausgetauscht werden gegen das Wort Mitmenschklichkeit.
Mitmensch zu sein heisst: in seiner
Umgebung - da wo man lebt und arbeitet - Einlebungsvermögen, Mitgefühl und
Nächstenliebe zu zeigen. Ihr lebt und wirkt im täglichen Leben. Hier seit ihr im Kreis
von denen die euch etwas geben können und denen ihr etwas sein könnt. Da steht euer
Kampf und da werdet ihr vervollkommt. Scheidet nicht zwischen geistigem Leben und dem
alltäglichen.
Alles ist eine Einheit.
Meine Lehre ist keine Religion. Religion ist die Art und Weise des Menschen, dass was ihm gegeben wird, zu binden und zu versteinern. Dass was ich vermittele will das Gegenteil von Versteinerung erreichen, nämlich Freiheit von Dogmen, Paragraphen, Zeremonien und Verboten. Derjenige der also eine Religion in meiner Lehre sucht ist auf einem faschen Wege.
Es passiert so leicht, dass das was frei wachsen will und in die Höhe strebt auf den Boden herunter gezwungen wird. Dies ist ein ständiger Verscuch des Menschen Unbegreifliches Begreiflich zu machen. Er will alles zu seinem subjektiven Verstandesniveau herunterziehen, anstatt heraufzuschauen in die Sphäre wo seine eigene Weisheit auf ihn wartet - wie ein Schatz.
Das grösste Hinderniss des Menschen ist sein Misstrauen gegen sich selbst und andere. Wie ein Gefangener in Ketten geht er mit einer schweren Kugel, die mit einer Kette an seinem Fuss festgeschmiedet ist, herum. Schlürfend schleppt er seine Schuld, sein Misstrauen und seine ganze ererbte Vorstellungswelt von unzähligen früherer Generation mit sich herum. Ich könnte mir vorstellen dass, wenn er seine Bürde nur ansähe und sie näher untersuchte, so würde er merken, dass die starke Kette eigentlich nur ein dünner Faden von einem Spinngewebe ist - und die schwere Kugel nur ein roter Ballon.
Aber der Mensch muss sehen wollen. Wenn er das nicht will bleibt er zurück in dem ALTEN Gedanken. Und da findet er dann wohl auch die Religion die er sucht. Aber ich selbst und meine Lehre darf nicht mit irgendeiner Religion verbunden werden. Das was ich lehre ist eine neue Dimension des Lebens. Ich lasse euch an diesem meinem Wissen teilhaben. Und das ist es auch was ich bei euch wachrufen will. Lasst uns zusammen weiter danach streben um den Menschen all das Neue zu vermitteln was zu dem NEUEN ZEITALTER gehört.